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Zwischen Trauer und Freude

Seminar zum Thema “Trauer und Freude”, August 2023

Sommercampus, Pioneers of Change Gathering, Gemeinschaft Schloss Glarisegg, Schweiz

Mit Janna Schneewitta Rehbein und Lukas Geschwind

Janna Schneewitta Rehbein (Trauerbegleitung / Räume für gemeinschaftliches Trauern) und Lukas Geschwind (Lebenskünstler / Forscher vitaler  Lebenskräfte)  haben speziell für das Zusammenkommen in Glarisegg ein Format entwickelt, welches sowohl Wissens,-  Erfahrungs- und Forschungsräume inkludiert.

Bewegung, Tanz, Geschichten und Lieder begleiten die Tage als wichtige Bestandteile dieser Zusammenkünfte.

    • Wo fächert sich das Leben auf in entgegengesetzte Pole und wo führt es zusammen und begegnet sich? 

    • Was ist es, was uns zusammenhält, wenn die Welt im Außen zu zerbrechen scheint?  

    • Welche Praktiken gibt es, die wir individuell und gemeinschaftlich entwickeln und anwenden können, um den kollektiven Umwandlungsprozessen, die in und um uns herum stattfinden, mit Resilienz zu begegnen?

 

„Es gibt eine seltsame Vertrautheit zwischen Trauer und Lebendigkeit, einen heiligen Austausch zwischen dem, was unerträglich erscheint, und dem, was am lebendigsten ist.”Francis Weller

 

 

Zu der Seminarleitung:

Janna Schneewitta-Rehbein

Trauerbegleitung/Sabbatical Coaching und Übergangsbegleitung

Ich kreiere Räume für gemeinsames Trauern in unterschiedlichen Formaten, oft auch in Form von mehrtägigen Trauerritualen und begleite Netzwerke, Gemeinschaften und Organisationen im Aufbau einer gemeinsamen Trauerkultur. Darüberhinaus begleite ich Menschen vor- während und nach eines Sabbaticals und in Umbruchsituationen. Für mich ist Trauer ein Liebesbrief an das Leben, ein tiefer Zugang zu meiner Lebenskraft und zu der Schönheit des Lebens und folgt einer der natürlichsten Intelligenzen, die ich kennenlernen konnte. Wenn wir gemeinsam trauern, kommen wir zusammen mit dem was wir lieben und es ermöglicht mir der Welt, mit einem offenem Herzen zu begegnen. Wenn wir von Visionen oder Wandel sprechen, dann erzählen wir oft auch eine Geschichte von Verlust. Deswegen wünsche ich mir, gemeinsames Trauern in der Welt zu verankern.

Lukas Geschwind

Tanz/ Performancekunst/somatische Prozessbegleitung.

Meine Arbeit bewegt sich an n den Übergängen von künstlerischem Schaffen, gesellschaftspolitischem Aktivismus, Gemeinschaftsarbeit, rituellen Praktiken und persönlich-transformativen Coachingprozessen. „Ich betrachte das Leben als einen kontinuierlichen Fluss der Bewegung. Ein nie endender Tanz, eine nicht-lineare Reise, ein schönes Chaos, das nach Ordnung sucht und auseinanderfällt, wenn es sie gefunden hat. Ein Pulsieren, ein Rhythmus, ein Herzschlag, ein Atemzug, den wir nehmen. Ich möchte ihn gemeinsam tanzen. Ich wünsche mir eine Welt, in der wir uns sicher genug fühlen, um uns freier zu bewegen. Sicher genug, dass unsere Bewegung ein Ausdruck dessen sein kann, wer wir sind und in dieser Welt sein wollen.

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